Grünes Wasser, Algen im Teich mit Milch bekämpfen? So geht's!
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02. Nov 2020 von André Ahrens

Grünes Wasser und Algen im Teich mit Milch bekämpfen?

Wir raten davon ab, mit handelsüblicher Milch gegen grünes Teichwasser vorzugehen, stattdessen empfehlen wir Milchsäurebakterien als effektives Mittel zur Algenbekämpfung. Wieso? Das erklären wir in diesem Video und im folgenden Artikel.

Wenn das Teichwasser nicht mehr klar ist und der Grund dafür eine verstärkte Algenbildung ist, suchen viele Teichbesitzer nach einer möglichst schonenden, biologisch verträglichen Lösung, die den Teichbewohnern keinesfalls schadet. In diesem Zusammenhang fragt sich mancher: Hilft Milch gegen grünes Teichwasser?

Kann man mit Milch gegen Algen im Gartenteich vorgehen?

Wer das Internet auf der Suche nach einer Antwort auf diese Fragen durchforstet, kann von unterschiedlichen Experimenten dieser Art lesen. Hausmittel wie Milch, Essig oder Zitronensäure seien angeblich zur Algenbekämpfung im Gartenteich in der Lage. Gemeinsam haben all diese Mittel: Säure. Diese kann den pH-Wert des Teichs senken und gewisse Algensorten töten. Das wiederum kann klareres Wasser und eine Reduzierung der Algen zur Folge haben. Obwohl das vielversprechend klingt, gibt es ein ABER. Denn trotz alledem sollten Sie darauf verzichten, pure Milch gegen Algen im Gartenteich einzusetzen.

Besser nicht: Algen im Teich mit Milch bekämpfen

Sie sollten Algen im Teich nicht mit Milch bekämpfen, denn in Milch sind nicht nur Milchsäurebakterien enthalten –die de facto tatsächlich zur Algenbekämpfung beitragen und somit zu klarem Teichwasser führen – sondern auch Milchzucker, Milchproteine und Fette. Der Zucker kann Nährstoffe bieten, die der Wasserqualität schaden können. Die Proteine und Fette können das biologische Gleichgewicht im Teich ebenfalls durcheinander bringen.

Die Lösung: Milchsäurebakterien für klares Teichwasser

Sie können Ihrem Teich Mikro-Organismen in Form von Milchsäurebakterien zuführen. Was für einen Effekt hat das?

  • Mikroorganismen wie Milchsäurebakterien können wichtige Aufgaben bei der Entgiftung bzw. Selbstreinigung des Teiches im Rahmen des Nährstoffkreislaufs übernehmen.
  • Bakterien wandeln Giftstoffe um, wie Ammoniak – dieses Gas scheiden Fische durch ihre Kiemen aus – oder Nitrit,
  • und reduzieren anschließend überschüssige Nährstoffe im Teich,
  • was letztlich der Algenbildung vorbeugt und damit die Grundlage für klares Teichwasser schafft.
  • Darüber hinaus können sie jedoch auch eine positive und gesundheitsfördernde Wirkung auf Fische haben; sie fördern beispielsweise Wundheilung und Verdauung. 

Was ist bei der Anwendung von Milchsäurebakterien zur Algenbekämpfung zu beachten?

Wenn Sie Mikroorganismen in Form von Milchsäurebakterien einbringen, reduzieren Sie den Einsatz der UV-Lampe. Direkt nach dem Einsatz des Präparats sollten Sie die UV-Lampe für mindestens 48 Stunden ausschalten. Sollte der Teich wieder eintrüben, schalten Sie die Lampe wieder an.

Algenentfernung: Das richtige Mittel und die richtige Dosierung

Präparate mit Milchsäurebakterien, wie unser bewährtes Bio-Logik, setzen eine Wassertemperatur ab 8°C und ein ausreichendes Maß an Sauerstoff voraus. Das liegt daran, dass die Umwandlungsprozesse beim Nährstoffabbau Sauerstoff im Wasser verbrauchen.

Bei der Dosierung von Bio-Logik empfehlen wir den Einsatz von 1 Liter auf 20.000 Liter Teichinhalt. Grundsätzlich gilt: Halten Sie sich beim Einsatz des Präparats genau an die Beschreibung des Herstellers.
Das Einbringen der Milchsäurebakterien kann man alle 4 bis 6 Wochen wiederholen. Somit tut man dem Teich auf rein biologischer Basis etwas Gutes.

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