Teichvolumen bestimmen
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08. Feb 2019 von André Ahrens

Wie viel Wasser habe ich in meinem Teich? So berechnet man das Teichvolumen

Zu wissen, wie viel Wasser sich eigentlich im eigenen Gartenteich befindet, ist in vielen Fällen absolut unerlässlich – gerade, wenn es sich um einen Teich mit Fischbesatz wie Koi, Stören oder Goldfischen handelt.

Die Komponenten der Teichtechnik lassen sich in den meisten Fällen nur richtig dimensionieren, wenn man weiß, wie viele Liter im jeweiligen Teich sind. Pumpen, Filter und UV-Lampen arbeiten nur mit dem anvisierten Erfolg, wenn sie in Abstimmung mit der Wassermenge des Teiches ausgewählt werden. Andernfalls können zügig verunreinigtes oder verfärbtes Wasser, Nährstoffüberschüsse und damit Algenbildung die Folgen sein.

Zu schwache Filtersysteme beeinträchtigen langfristig jedoch auch die Wasserqualität und damit die Lebensqualität der Fische. Befinden sich dann auch noch keine oder zu wenige Pflanzen im Teich, sind Probleme eigentlich vorprogrammiert.

Auch bei Dosierungsfragen ist es notwendig zu wissen, wie viel Wasser im Teich ist. Sind die Fische etwa von Parasiten befallen und es müssen Medikamente hinzugegeben werden, geschieht dies ebenfalls im Verhältnis zum Teichvolumen. Gleiches gilt für Zusätze wie Mittel gegen Algen oder Präparate mit Mikroorganismen wie Milchsäurebakterien

 


Ihr Wasservolumen bestimmen sie:

Im Vorfeld:

  • Mit Zuhilfenahme des Zählerstands auf der Wasseruhr.
  • „Auslitern“: Messen, wie viele Sekunden es dauert, eine bekannte Größe (bspw. die Badewanne) mit Wasser zu füllen. Anschließend wird das „Fülltempo“ auf die Zeit gerechnet, die es gebraucht hat bzw. braucht, den Teich mit Wasser zu füllen.

Im Nachhinein:

  • Bei quadratischen Teichen: Länge x Breite x Tiefe.
  • Runde Teiche: Radius² x π x Tiefe.*
  • Unregelmäßige Teiche: Unterteilung in einzelne Zonen und anschließende Addition der Durchschnittswerte.
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