Pumpen für Filter, Bachläufe und Wasserspiele
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26. Jan 2019 von André Ahrens

Pumpen für Filter, Bachläufe und Wasserspiele

Teichpumpen für Teichfilter

Pumpen werden im und am Gartenteich immer dann benötigt, wenn Wasser in Bewegung versetzt werden soll; etwa, um es durch die Filteranlage zu leiten, den Teich mit Strömung und Sauerstoff anzureichern oder einen Bachlauf oder Wasserfall zu betreiben.

 


Im Dschungel der verschiedenen Pumpenarten und –hersteller, die sowohl extern als auch direkt im Teich ihre Anwendung finden können, unterscheidet man am besten direkt nach dem gewünschten Zweck, für den sie vorgesehen sind. System, Förderhöhe, umzuwälzende Wassermenge oder Pumpengröße bzw. –volumen richten sich nämlich stark danach, was man mit ihnen vorhat.

Filterpumpen

Um das Überleben der Mikroorganismen im Filter und das ökologische Gleichgewicht des Teiches zu gewährleisten, ist es notwendig, dass Pumpen, die Wasser durch den Filter leiten, permanent laufen. Andernfalls, also ohne Nährstoffe aus dem Schmutzwasser, würden die nützlichen Helfer im Filter absterben und müssten von neuem angesiedelt werden. Hieraus ergibt sich, dass sowohl der Stromverbrauch als auch die Lautstärke einer solchen Pumpe wichtige Faktoren für die langfristige Zufriedenheit des Teichbesitzers sind. Natürlich muss also eine Pumpe gewählt werden, die sich für den Dauerbetrieb eignet, um eine möglichst lange Lebensdauer zu garantieren.

Dadurch, dass Pumpen, die einen Filter versorgen, nicht nur Schmutzwasser sondern auch kleine und größere Schmutzpartikel transportieren, müssen sie entsprechend beständig und unempfindlich sein – auch gegenüber festerem Dreck. Bewerkstelligt wird dies unter Anderem durch besonders große Ansaugschläuche mit einem Durchmesser von bis zu 10 mm.

Filterspeisepumpen werden am tiefsten Punkt des Teiches platziert, was sowohl gegen Frost schützt als auch dafür sorgt, dass der Schmutz des Grundes bewegt wird.

Die richtige Pumpe für Filter

Auch die Abstimmung von Pumpe und Filter ist ein entscheidendes Kriterium für den Erfolg bei der Wasseraufbereitung im Teich. Eine zu schwache Pumpe mindert die Reinigung des Wassers durch den Filter, fördert Verschmutzung und Algenbildung. Eine zu starke Pumpe, presst das Wasser so druckvoll durch den Filter, dass es ungereinigt wieder heraus strömt. Achten Sie daher auf die richtige Kombination beider Geräte! Die meisten Filterhersteller empfehlen eine passende Pumpe bzw. Pumpleistung, abgestimmt auf die Anforderungen des jeweiligen Filtersystems.

Wenngleich sich die Richtwerte der Hersteller und Ratgeber für die optimale Wasserumwälzungsrate durch Pumpe und Filter unterscheiden und diese durchaus auch von weiteren Faktoren wie der Bepflanzung und dem Fischbesatz beeinflusst wird, lassen sich, wenn überhaupt, dann nur grobe Richtwerte liefern, die sich am Wasservolumen des Teiches orientieren. Davon ausgegangen, dass der Inhalt des Teiches innerhalb eines Tages idealerweise fünfmal komplett umgewälzt werden sollte, bedeutet dies, dass das Volumen des Teichinhalts (in l) mit 5 multipliziert werden muss und anschließend durch 24 (h) geteilt wird. Auf diese Weise gelangt man zur vermeintlich optimalen Leistung der Filterpumpe (in l/h) für den eigenen Gartenteich – ungeachtet des Fischbesatzes. Letzteres ist durchaus ein wichtiger Faktor. Teichen ohne Fischbesatz, aber mit Bepflanzung, würde es genügen, wenn das Wasser alle 5 bis 6 Stunden erneuert wird. In Teichen mit Koi können indes 2 bis 3 Stunden empfehlenswert sein.

Damit nicht immer nur derselbe, kleine Teil des Wassers gefiltert wird, ist es durchaus sinnvoll, den Einsaugschlauch der Pumpe und den Rücklauf des Filters so von einander entfernt zu positionieren, dass eine Rotationsbewegung des Wassers entsteht und damit möglichst große Mengen des Teiches durch die Filterung abgedeckt werden.

Pumpen für Bachläufe

Da das Wasser für einen Bachlauf oder Wasserfall häufig eine nicht zu unterschätzende Entfernung und Höhe meistern muss, ist auch eine entsprechend starke Pumpe erforderlich, um es an den gewünschten Ort zu bewegen. Die Leistungsstärke orientiert sich dabei neben der Höhe über dem Wasserspiegel (der „Starthöhe“) auch an der angestrebten Breite des Bachlaufs. Ein Richtwert wären etwa 100 Liter pro Stunde für jeden Zentimeter in der Breite des Bachlaufs. Viele Hersteller liefern entsprechende Tabellen, anhand derer sich das richtige Volumen und eine geeignete Pumpe für das eigene Anliegen finden lässt.

Für diese Aufgabe eignen sich sowohl Außenpumpen als auch Unterwasserpumpen im Flachwasserbereich, da sie für die Reinigung der kleineren Ansaugventile stets gut zugänglich sein sollten.

Um den Bachlauf, seine Pflanzen, Gäste und Bewohner vor der Austrocknung zu schützen, werden auch hier häufig Pumpensysteme angewandt, die rund um die Uhr laufen. Kleine Stautreppen und –stufen verhindern jedoch, dass der Bachlauf zu schnell austrocknet, sollte die Pumpe doch mal ausgeschaltet werden.

 

Pumpen für Wasserspiele

Springbrunnen, Fontänen, Wasserglocken oder Kaskaden; jedes Wasserbild hat seine ganz eigenen Bedingungen, um das gewünschte Erscheinungsbild zu bewerkstelligen. Meist liefern die Hersteller jedoch auch hier bereits Empfehlungen dafür, welche Düsen besonders gut mit einer bestimmten Pumpe oder Förderleistung „zusammenarbeiten“. Häufig müssen Pumpen für Wasserspiele nicht so leistungsstark sein wie jene für Filter oder Bachläufe – auch ist nicht erforderlich, dass sie immer in Betrieb sind. Unter bestimmten Umständen besteht im Bereich der Wasserspiele demnach also eine Verwendungsmöglichkeit für Solarpumpen.

Damit das Wasserspiel mit relativ sauberem Teichwasser gespeist wird, sollte eine entsprechende Pumpe ebenfalls im Flachwasserbereich angesiedelt werden – und nicht zu tief oder am Grund. Auch muss gewährleistet sein, dass man zwecks Reinigung schnell Zugriff auf die Pumpe bekommt.

Schmutzempfindliche Düsen und Pumpen lassen sich indes durch die Vorschaltung eines Filterelementes schützen. Allerdings verfügen viele Systeme mittlerweile bereits über ein internes Filtermodul, ein sogenannter Pumpenvorfilter, sodass dieses Problem in vielen Fällen hinfällig ist. Nichtsdestotrotz müssen die Vorfilter regelmäßig gereinigt werden, um die Leistungsfähigkeit der Pumpe sichern und dem Verstopfen vorzubeugen.

Zu beachten ist außerdem, dass nicht alle Lebewesen des Teiches Freunde solch unruhiger Wasserbedingungen sind. Beispielsweise Koi schätzen die Strömung und das Plätschern eines Springbrunnens weit weniger als ihre Besitzer.

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