Sauerstoff in Gartenteichen
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07. Feb 2019 von André Ahrens

Sauerstoff in Gartenteichen

Der Sauerstoffgehalt des Wassers ist ein äußerst wichtiger Faktor für die Qualität oder vielmehr die Lebensqualität im Teich. Er ist von einer Fülle von Einflüssen abhängig und gerade dadurch stetigen Schwankungen unterworfen, die es im Interesse der Teichlebewesen wie Koi, Stör oder Goldfisch im Auge zu behalten gilt. 

Der ideale Wert für Sauerstoff im Wasser des Teiches liegt bei 12 mg/l.   

Der im Wasser befindliche Sauerstoff (O2) stammt zu weiten Teilen aus der Luft und aus der Photosynthese der Wasserpflanzen. Allerdings brauchen die meisten Pflanzen (auch die Grünalgen) nachts, wenn es dunkel ist, jene Menge an Sauerstoff, die sie tagsüber mithilfe des Sonnenlichts, während der Prozesse der Photosynthese, produzieren. Nahezu alle Organismen des Teiches verbrauchen bzw. brauchen Sauerstoff; von den Fischen bis hin zu den biologischen Abbau- und Zersetzungsprozessen durch Kleinstlebewesen wie Bakterien bzw. Mikroorganismen. Daraus ergibt sich unweigerlich, dass je mehr Fische in einem Teich sind und je mehr Abfallstoffe, Schmutz oder Pflanzenreste im Teich zersetzt werden müssen, desto größer ist auch der Bedarf an Sauerstoff und damit das Risiko des „Umkippens“. Die Verhältnismäßigkeit des Fischbesatzes und die regelmäßige Reinigung des Teiches sind daher essentielle Maßnahmen zur Gewährleistung eines notwendigen Sauerstoffgehalts.

Auch die Temperatur des Wassers und damit die Tiefe des Teiches haben einen enormen Einfluss auf die Sauerstoffauslastung. Je flacher ein Gewässer ist, desto schneller erwärmt es sich auch. Mit zunehmender Temperatur sinkt jedoch die Löslichkeit des Sauerstoffs im Wasser. Nur ein Teich, der tief genug ist, garantiert, dass das Wasser auch bei hohen Außentemperaturen kühl genug bleibt, um seinen Bewohnern die nötige Menge an Sauerstoff zu liefern.

Der niedrigste Sauerstoffgehalt – und damit der beste Zeitpunkt, ihn zu messen – zeigt sich in den frühen Morgenstunden, wenn die Photosynthese der Pflanzen noch nicht begonnen hat. Ist mit dem Wert hier bereits ein kritisches Maß erreicht, sollte die Sauerstoffsättigung des Teiches unbedingt unterstützt werden. Auch Fische oder Schnecken, die sich in den warmen Monaten über längere Zeiträume direkt unter der Wasseroberfläche aufhalten und „nach Luft schnappen“, können ein sicheres Zeichen für eine zu geringe Menge an Sauerstoff im Wasser sein.

 

Tipps zur Unterstützung des Sauerstoffgehalts im Teich:

  • Ausreichende Wassertiefe
  • Ausreichende Bepflanzung
  • Auch Unterwasserpflanzen, die für viele vielleicht einen geringeren ästhetischen Wert bzw. Zierwert haben mögen, können hervorragende Sauerstoffspender sein.
  • Regelmäßige Reinigung des Teiches
  • Neben der manuellen und der technischen Reinigung durch Filter empfiehlt sich hier vor allem KOIPON® Oxalit, da es nicht nur die Reinigung des Teichgrundes von Teichschlamm und Abfallstoffen signifikant erleichtert, es enthält zudem aktiven Sauerstoff, was den Gesamtgehalt des Teiches erhöht und stabilisiert.
  • Ausreichend Schatten durch Pflanzen, Pflanzinseln oder Sonnensegel
  • „Bewegung des Wassers“ Fontänen, Springbrunnen oder Bachläufe
  • Technische Hilfsmittel wie Pumpen oder Oxydatoren
  • Überprüfung von Fischbesatz und Futtermenge
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