Schwebealgen im Teich bekämpfen - Grünes Teichwasser klar bekommen!
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03. Jan 2020 von André Ahrens

Schwebealgen im Teich bekämpfen, grünes Teichwasser klar bekommen!

Was bedeutet grünes Wasser im Teich?

Grünes und trübes Wasser ist für viele Teichbesitzer – gerade im Frühjahr – ein bekanntes Problem. Das verfärbte Wasser erschwert nicht nur die Sicht auf die Fische und das Innenleben des Teiches, es ist in den meisten Fällen auch der Indikator für ein vorhandenes ökologisches Ungleichgewicht. Der Nährstoffüberhang im Wasser führt mit hoher Wahrscheinlichkeit zu Schwebealgen im Teich.


Was sind Schwebealgen?

Schwebealgen gehören zur Familie der Grünalgen und sind ein weit verbreitetes Ärgernis für viele Teichbesitzer.

Sie treten – wie ihre Verwandten, die Fadenalgen, – vorwiegend im Frühjahr und in den warmen Monaten auf und sind vor allem daran zu erkennen, dass sie das Wasser merklich grün färben und die Sichttiefe des Teichs verringern. Schwebealgen sind mikroskopisch klein und schwimmen frei und unzusammenhängend im Wasser des Teichs. Aufgrund ihrer feinen Struktur lassen sie sich in ihrem normalen Zustand weder manuell noch mit Hilfe einer Filtervorrichtung effektiv aus dem Wasser leiten und bleiben so Teil des Kreislaufs.


3 hilfreiche Tipps für die Behandlung von Schwebealgen mit dem UVC Teichklärer:

  1. UV Lampe jedes Jahr im Frühjahr wechseln.
    Hier finden Sie UVC Ersatzlampen in unserem Online Shop.
  2. Quarzröhre regelmäßig reinigen. (Glaskolben, der die Lampe umgibt am besten mit Bio-Entkalker sauber halten, da sonst kein UV-Licht hindurch kommt.)
  3. UV-Lampe sollte über ausreichend Leistung verfügen

Richtwerte zur Leistung der UV-Lampe:
  • 1 Watt / m³ Teichinhalt in einem Becken ohne Fischbesatz
  • 2 Watt / m³ Teichinhalt in einem Becken mit Goldfischen
  • 3-4 Watt / m³ Teichinhalt in Koiteichen, da die UV-Lampe hier zusätzlich zut Entkeimung eingesetzt wird.

Ursachen für Schwebealgen im Teich 

Die Hauptursache für eine hohe Konzentration an Schwebealgen und eine anhaltende starke Grünfärbung des Teichwassers ist ein Nährstoffüberschuss, der die Nahrungsgrundlage für die Algen bildet.

Mit den ersten Sonnenstrahlen des Frühlings und den allmählich steigenden Wassertemperaturen „erwachen“ die Schwebealgen. Die anderen Teichbewohner und –pflanzen befinden sich noch in ihrer winterlichen Ruhephase befinden und verbrauchen deshalb weniger Nährstoffe als in den aktiven Monaten. Balanciert sich dieses Ungleichgewicht im Teichwasser nach einiger Zeit nicht von allein wieder aus, wird das zum Problemen.

Gerade frisch angelegte, neue Teiche sind anfällig für einen solchen Überhang an Nährstoffen. Und auch größere Teilwasserwechsel führen dem Wasser überschüssige Nährstoffe zu. Direkte Sonneneinstrahlung fördert zusätzlich die Vermehrung von Schwebealgen. Auch Dünger aus dem benachbarten Garten, starke Regenfälle oder die Verschmutzung von Teich oder dem Filtersystem, können Einflussfaktoren sein, die den Teichs ins Ungleichgewicht bringen.

Grünes Teichwasser wieder klar bekommen – Was kann man gegen Schwebealgen tun?

Das durch die Schwebealgen eingetrübte, grüne Wasser wird schnell zum dringenden Problem. Daher ist es ratsam bei der Bekämpfung von Schwebealgen einen nachhaltigen Plan zu verfolgen, damit man nicht nur die Symptome sondern die Ursachen des Überschusses an Nährstoffen bekämpft.
Am Anfang jeden Problems steht die Kontrolle der eigenen Wasserwerte. Diese belegen im Zweifel nicht nur die Abweichung von der „gesunden“ Norm, sondern geben auch Aufschluss darüber, ob bestimmte Zusätze überhaupt richtig funktionieren oder welche Art der Korrektur nötig ist.

Kurzfristige Maßnahmen gegen Schwebealgen und grünes Teichwasser

Zusätze gegen Schwebealgen wie KOIPON® Teichklar binden die Algenpartikel zu Klümpchen bzw. lassen sie aufflocken. Dadurch, dass diese Mittel biologisch im Teich abgebaut werden, sind sie eine kurzfristige Lösungen, liefern jedoch bei trübem, grünen Wasser schnell Abhilfe.

Grünes Wasser und Schwebealgen im Teich mit UVC-Teichklärer bekämpfen

Um Schwebealgen effektiv aus dem Wasser filtern zu können, ist es notwendig, dass die Algen ihre (zu) feine Struktur verlieren und sich zu größeren Partikelverbänden zusammenheften.
Das ultraviolette Licht eines UVC-Teichklärers zerstört die Erbinformationen der Schwebealgen dahingehend, dass sie sich verklumpen und anschließend manuell mit dem Kescher oder über ein Filtersystem aus dem Teich entfernt werden können. Wichtig ist hierbei, dass die UV-Lampe eine dem Teich angemessene Leistung hat.

Die handelsüblichen UV-Lampen geben nach 7000-8000 Stundennicht mehr die volle Leistung ab. Viele Teichbesitzer vergessen, ihre UV-Lampe rechtzeitig zu erneuern und sehen sich daraufhin erneut mit Schwebealgen konfrontiert. Tauschen Sie daher Ihre UV Lampe jedes Jahr im Frühjahr durch eine UVC-Ersatzlampe aus.

Folgebehandlung des Teichwassers bei Schwebealgen: Teichwasser biologisch & dauerhaft klären

Zur Folgebehandlung eignet sich vor allem KOIPON® Immerklar, das gezielt für eine rein biologische und dauerhafte Klärung des Teichwassers entwickelt wurde. Es enthält hochwirksame Mineralien und schadstoffabbauenden Mikroorganismen, die auf natürliche Weise Schwebealgen effizient verdrängen und so die Sichttiefe im Teich verbessern.

Durch die natürlichen Inhaltsstoffen ist der Wasseraufbereiter vollkommen unschädlich für Mensch und Tier und kann problemlos auch dauerhaft eingesetzt werden kann.

Vorbeugende, natürliche Maßnahmen um Schwebealgen zu bekämpfen

Eine solide und umfassende Bepflanzung ist ein natürliches Mittel, um einem ungleichmäßigen Nährstoffhaushalt im Teich vorzubeugen. Teichpflanzen sind nicht nur ein „Biofilter“ und „Fressfeinde“ der Algen, sondern auch – z.B. in Form schwimmender Pflanzeninseln – bestens dazu geeignet, gegen direkte Sonneneinstrahlung zu schützen und den Fischen wohltuenden Schatten zu spenden. Bis zu 50% der Wasseroberfläche können mit den Teichpflanzen bedeckt sein.

Bitte beachten

Ist das Nährstoffgleichgewicht wiederhergestellt, sterben die Schwebealgen ab und sinken zu Boden. Allerdings ist dies nicht unproblematisch, da die Zersetzungsprozesse der abgestorbenen Algen den Sauerstoffverbrauch im Teich ansteigen lassen. Um also Fäule und einer erneuten Schadstoffüberlastung entgegenzuwirken, kann es notwendig sein, Sauerstoff zuzusetzen, damit nicht im selben Atemzug das Wachstum anderer Algenarten (z.B. Fadenalgen) angeregt wird. 
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