Mit Fischen wie Graskarpfen gegen Algen
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08. Feb 2019 von André Ahrens

Helfen Fische gegen Algen im Teich?

Graskarpfen gegen Algen

Nein, nicht wirklich.

Die weit verbreitete Annahme, dass speziell der Graskarpfen (Weißer Amur) ein „Algenfresser“ sei, trifft zwar zum Teil zu, allerdings stehen alle möglichen Pflanzenarten – die gewollten wie die ungewollten – auf der Speisekarte des Fisches. Mögen die Graskarpfen, gerade als Jungtiere, noch die ein oder andere Fadenalge verzehren, richtet sich ihr Augenmerk schon wenig später in erster Linie auf alles andere, was im Gartenteich wächst – bis hin zu den höheren Teichregionen, zu Seerosen und Schilf.

Hinzu kommt, dass Graskarpfen, die in freier Wildbahn bis zu 2 m groß werden können und tagsüber mindestens die Hälfte ihres Körpergewichts an Pflanzen fressen, das nur begrenzte Wasser in Gartenteichen durch ihre Ausscheidungen belasten bzw. stark mit Nährstoffen anreichern. Auf diese Weise fördern die Fische eher die Algenbildung als dass sie sie mindern.

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