Teichbau: Fertigteich oder Folienteich
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06. Feb 2019 von André Ahrens

Teichbau: Fertigteich oder Folienteich?

Teichbau

Die wichtigste bautechnische Frage, die vom künftigen Gartenteichbesitzer beantwortet werden muss, ist zweifellos die Entscheidung zwischen den zwei am weitesten verbreiteten und buchstäblich grundlegenden Systemen des Teichbaus: Folien- oder Fertigteich.

Die Folienteich-Bauweise, hierin liegt ihr entscheidendes Merkmal, zeichnet sich dadurch aus, dass sich Größe, Ufer und Verlauf des Teiches völlig frei und individuell wählen und gestalten lassen. Nichtsdestotrotz eignet sie sich sowohl für Zier- als auch für naturnahe Wassergärten. In diesem Fall wird an der gewünschten Stelle des Gartens eine Grube ausgehoben und anschließend mit einer Folie ausgelegt – und abgedichtet. Was simpel klingt, kann unter Umständen recht aufwändig werden, denn damit der Teich auch wirklich dicht, winterfest und robust wird und bleibt, muss nicht nur eine Folie aus speziellem Material verwendet werden, es sind auch teils mehrere Schichten und Lagen erforderlich, die genau an die anvisierte Teichgröße, an Bewuchs, Bewohner und Untergrund angepasst werden müssen. Auch das verkleben und abdichten unterschiedlicher Folienelemente kann zuweilen mühsam und zeitintensiv werden. Die individuelle Anpassbarkeit ermöglicht indes auch in unebenem Gelände freie Entfaltung und mithilfe der eigenen Vorstellungskraft und dem nötigen Geschick lassen sich fantasievolle Teichlandschaften realisieren.

Für diejenigen, die einen solchen Aufwand scheuen, bietet die Fertigteich-Bauweise eine interessante und wohlmöglich lohnenswerte Alternative zum Folienteich. Bei dieser Variante entscheidet man sich für eine vorgefertigte Kunststoffform (zum Beispiel aus Polyethylen oder GFK), bevor diese dann an einer geeigneten Stelle des Gartens in die Erde gesetzt wird. Die Konstruktionen, deren Anschaffung im Vergleich zu den Folienteichen ein wenig kostenintensiver ausfallen kann, sind robust, haltbar und schier unverwüstlich, auch, wenn der Winter naht. Wenngleich Individualisten sich in ihrer Gestaltungshoheit beschränkt sehen; die Angst, lediglich aus einem Sortiment, steril anmutender Plastikungetüme in wenigen quadratischen Größen auswählen zu dürfen, ist heutzutage schlicht unbegründet. Hersteller bieten in diesem Segment eine Fülle an Formen, Varianten mit den unterschiedlichsten Erweiterungsmöglichkeiten und verschiedenen Zonen für bestimmte Pflanzen und Tiere an. Dennoch: ein steiler beziehungsweise abrupter Uferbereich, den man häufiger bei dieser Bauweise antrifft, kann das Ansiedeln bestimmter Pflanzen- und Tierarten erschweren. Die Ränder der Konstruktion lassen sich zudem, und das wird von einigen als Nachteil empfunden, nicht so leicht kaschieren, wie es bei der Folienbauweise der Fall ist.

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