Teichreinigung im Frühjahr

So geht richtige Teichpflege im Frühling

Nach dem Winter fallen am und im Teich verschiedene Arbeiten an. Eine sorgfältige Teichpflege im Frühjahr sorgt im Laufe der Saison für ein besseres ökologisches Gleichgewicht im Teich und für klareres Wasser.

In unserem 6-Schritte-Frühjahrs-Ratgeber stellen wir Ihnen direkt die passenden Produkte vor, die Sie für die jeweilige Aufgabe benötigen und die dafür optimal geeignet sind.

Schritt 1: Teichschlamm entfernen und Wasserwechsel

Dieser Schritt ist essentiell bei der Teichpflege im Frühjahr. Nutzen Sie den Frühling, um möglichst viel Teichschlamm und abgestorbene Pflanzenreste vom Teichgrund zu entfernen. Hierzu eignen sich Teichsauger, Teichschlammentferner (KOIPON® Oxalit) oder Teichschlamm-Bakterien (KOIPON® Teichclean). Weiterhin sollten Sie einen großzügigen Wasserwechsel von ca. 30% durchführen, vor allem wenn die Filteranlage über Monate stillstand. Bitte kein Regenwasser und kein Brunnenwasser verwenden! Dort sind zu viele Nährstoffe enthalten, die das Algenwachstum fördern.

Wir empfehlen, den frisch befüllten Teich mit Pon-Protect zu behandeln. KOIPON® Pon-Protect bindet sofort schädliche Metallionen und baut Chlor und Schwermetalle ab. Zusätzlich sorgen organische Kolloide (Eiweißstoffe) für einen optimalen Kiemen- und Schleimhautschutz der Teichfische und reduzieren dadurch unnötige Krankheitsherde. Nach der Reinigung und dem Wasserwechsel können Sie Ihren Teich optimal mit unseren Milchsäurebakterien KOIPON® Bio-Logik starten.

Schlammsauger und Algenkescher:
Teichschlammentferner und Wasseraufbereitung:

Schritt 2: Karbonhärte im Teich messen

Einer der wichtigsten Wasserwerte im Gartenteich ist die Karbonathärte (KH). Sie stabilisiert vor allem den pH-Wert und verhindert dadurch die Bildung von zu viel giftigem Ammoniak im Wasser. Die Karbonate werden durch Regenwasser, starke Belüftung oder Pflanzenwuchs ständig aus dem Teich getragen und müssen daher stetig kontrolliert werden - insbesondere im Frühling. Härten Sie das Wasser, falls notwendig, mit KOIPON® Härte-Plus auf.

Schritt 3: UV-Lampen-Wechsel im Frühling und Quarzglas reinigen

Die Haltbarkeit einer UV-Lampe ist beschränkt. Mit dem ersten Tag der Inbetriebnahme nimmt die Leistungsfähigkeit täglich ab. Je nach Hersteller und Qualität haben UV-Lampen eine Laufzeit von 8.000 bis 12.000 Stunden. Daher sollte man die UV-Lampe jedes Jahr austauschen, um eine optimale Algen- und Bakterienvernichtung zu gewährleisten. Das beste Timing dafür ist der Saisonstart im Frühling. Nutzen Sie die Teichpflege im Frühjahr standardmäßig für eine Neuanschaffung. Nicht vergessen: der Glaskolben (Quarzglas), der die Birne umgibt, muss entkalkt werden.

Hier finden Sie die passende UV-Ersatzlampe für Ihr Gerät: UV-Ersatzlampe kaufen

Schritt 4: Teichtechnik prüfen und Filter wieder in Betrieb nehmen

Für ein reibungsloses Funktionieren Ihres Gartenteichs spielt die Technik in und am Teich eine wichtige Rolle. Sollte ein Gerät mal nicht mehr so funktionieren wie es soll, kann das Problem meist durch den Austausch eines einzelnen Teils schnell und kostengünstig behoben werden. Wer seine Filteranlage im Winter ausschaltet, sollte sie spätestens jetzt wieder in Betrieb nehmen. Nicht vergessen: Filterstarterbakterien einsetzen.

Schritt 5: Filterschwämme auswechseln

Alle zwei bis drei Jahre sollten Sie die Filterschwämme in ihrer Anlage austauschen. Diese verlieren im Laufe der Zeit Ihre Festigkeit. Dadurch wird die Reinigung schwieriger, die Filterwirkung lässt nach und es kann sich gefährlicher Schlamm im Inneren der Schwämme bilden.

Schritt 6: Filterbakterien für einen optimalen Saisonstart

Wie schon in Schritt 1 erwähnt, ist es nun an der Zeit, die Teichtechnik wieder in Betrieb zu nehmen. Dabei bietet es sich an, Filterstarter bzw. Starterbakterien zu verwenden. Sie reduzieren Ammonium, Nitrit und Nitrat. Wir empfehlen: Pon-Balls. Bei diesen „blauen Kugeln“ handelt es sich um Gel-Bälle, die über einen langen Zeitraum in einer Nährflüssigkeit reifen und so Milliarden von Mikroorganismen aufnehmen. Nach dem Einbringen in den Filter geben sie die Mikroorganismen langsam und gleichmäßig ab und sorgen so für eine stetige und wohldosierte Bakterienpopulation im Filter und im Teich.